Nach den Kölner Übergriffen wurde Nariman Reinke mit schlechten Witzen über arabische Männer und Islamfeindlichkeit konfrontiert. Irgendwann reichte es der Bundeswehrsoldatin: Sie postete einen Beitrag gegen Rassismus auf Facebook, der hohe Wellen schlug.

Früher hat sich Nariman Reinke oft vergeblich um Aufmerksamkeit für ihren Verein „Deutscher.Soldat.“ bemüht, der von Offiziersanwärtern aus Migrantenfamilien gegründet wurde. Jetzt kann sich die Bundeswehrsoldatin vor Anfragen kaum retten.

Die 36-Jährige mit marokkanischen Wurzeln ist ein gefragter Talkshow-Gast, seit sie im Internet ein flammendes Plädoyer gegen Rassismus gehalten hat.

Auslöser für ihren Facebook-Beitrag waren gehässige Kommentare in ihrem Bekanntenkreis nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht.

Speck-BH auf der Pinnwand

„Ausschlaggebend war, dass ein ehemaliger Freund auf meiner privaten Pinnwand einen